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Der Preis eines einzelnen Bitcoins könnte in nur acht Jahren eine Million Dollar übersteigen, so eine Analyse von Cathie Woods Ark Invest
Zusammenfassung:David Swanson/ReutersLaut Cathie Woods Ark Invest könnte Bitcoin bis 2030 die Marke von einer Millio
David Swanson/Reuters
Laut Cathie Woods Ark Invest könnte Bitcoin bis 2030 die Marke von einer Million Dollar pro Coin überschreiten.
Netzwerk-Upgrades und die zunehmende Akzeptanz durch Länder und Institutionen sind Faktoren, die dem Bitcoin zu seinem Aufschwung verhelfen könnten, wie Untersuchungen des Unternehmens zeigen.
Bitcoin-Mining wird sauberere Lösungen fördern und hervorbringen, so Ark Invest.
Die berühmte Börsenspekulantin Cathie Wood von Ark Invest hat eine weitere kühne Vorhersage, wohin sich Bitcoin entwickeln wird – obwohl der Preis auf einem mehrmonatigen Tiefstand steht. Der Preis von Bitcoin könnte bis 2030 die Marke von einer Million US-Dollar (898.000 Euro) überschreiten, da sich die Investoren auf den langfristigen Wert konzentrieren, so die Investmentfirma.
Die Marktkapitalisierung der Top-Kryptowährung ist immer noch nur ein Bruchteil der gesamten globalen Vermögenswerte und wird wahrscheinlich steigen, sollten andere Länder dem Beispiel El Salvadors folgen und Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführen, schrieb der Ark-Analyst Yassine Elmandjra in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht „Big Ideas“ des Unternehmens. „Unseren Schätzungen zufolge könnte der Preis für einen Bitcoin bis 2030 die Marke von einer Million US-Dollar überschreiten”, hieß es.
Bitcoin hat in den letzten Tagen einiges einstecken müssen und ist in Aussicht auf strenge Regulierungen der US-Notenbank auf ein Sechsmonatstief von rund 33.000 Dollar gesunken. Im europäischen Vormittagshandel am Dienstag wurde er bei 37.926 Dollar gehandelt und ist nach Angaben von CoinGecko im Januar bisher um 18 Prozent gesunken.
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Investoren sehen Bitcoin als ein langfristiges Investment
Nach den Recherchen von Ark Invest zeigen Daten von Blockchain-Netzwerke, dass mindestens 13,5 Millionen Bitcoin seit mehr als 155 Tagen nicht mehr bewegt wurden, was auf ein langfristiges Halteverhalten hindeutet. Darüber hinaus hat das jährliche Abwicklungsvolumen von Bitcoin das von Visa übertroffen, da im Jahr 2021 mehr als 13,1 Billionen Dollar über das Krypto-Netzwerk abgewickelt werden.
Weitere Entwicklungen, die eine breitere Nutzung von Bitcoin fördern könnten, sind das Taproot-Upgrade, die erste Änderung des Protokolls seit Juli 2017, welches für mehr Privatsphäre sorgt, und das Lightning Network, was die Transaktionsgeschwindigkeit steigert, so Ark Invest.
Laut der Recherche wird Bitcoin auch für Firmen, wie zum Beispiel Grayscale, Block.one, MicroStrategy und Tesla, immer attraktiver. Das liege daran, dass es immer mehr regulierte Produkte gäbe und immer mehr Unternehmen Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, so die Studie. Acht Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Volumens wird nun von börsengehandelten Produkten, Unternehmen und Regierungen gehalten, so Analyst Elmandjra.
Laut Ark Invest könnte Bitcoin-Mining gut für die Umwelt sein
Unabhängig davon ist das Investmentunternehmen der Ansicht, dass es nicht genug Informationen über die negativen Auswirkungen von Bitcoin auf die Umwelt gibt. Bitcoin-Mining, das System, das der Blockchain neue Coins hinzufügt, könnte der Energiebranche sogar zugutekommen, da es Anreize für sauberere, umweltfreundliche Lösungen schafft, so Ark Invest.
Berichten zufolge verbrauchen Bitcoin-Mining-Maschinen auf der ganzen Welt jährlich so viel Strom wie Bangladesch, ein Land mit über 160 Millionen Einwohnern. Dieser offensichtliche Tribut an die Nachhaltigkeit hat oft eine Debatte über den Besitz und den Handel mit Kryptowährungen ausgelöst.
Der Milliardär Bill Gates, ein ausgesprochener Verfechter des Klimawandels, hat die Umweltauswirkungen von Bitcoin kritisiert und behauptet, dass Bitcoin „mehr Strom pro Transaktion verbraucht als jede andere der Menschheit bekannte Methode.
Für den Ark Invest Analysten Yassine Elmandjra ist Bitcoin jedoch der Vermögenswert, der am besten mit den ESG-Normen, also Nachhaltigkeitskriterien, von Unternehmen vereinbar ist. „Unsere Forschungen deuten darauf hin, dass Bitcoin das Potenzial hat, die Geldgeschichte zu verändern, indem er auf faire, globale und dezentrale Weise finanzielle Freiheit und Ermächtigung bietet, schrieb Elmandjra.
Im September sagte Cathie Wood voraus, dass Bitcoin in fünf Jahren auf 500.000 Dollar ansteigen wird. Sie warb auch für ein 60 bis 40 Bitcoin-zu-Ether-Krypto-Portfolio.
Dieser Text wurde von Mascha Wolf aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.
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