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EEG-Umlage: Energie-Expertin der Grünen gegen vorgezogene Abschaffung
Zusammenfassung:BERLIN (dpa-AFX) - Die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion zeigt sich skeptis
BERLIN (dpa-AFX) - Die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion zeigt sich skeptisch gegenüber Plänen der Ampel-Koalition, die EEG-Umlage noch in diesem Jahr abzuschaffen. Aktuell macht uns allen die Situation bei den Energiepreisen Sorgen. Da brauchen wir jetzt strukturelle Antworten, um nicht schnell wieder in ähnliche Probleme reinzulaufen, sagte Ingrid Nestle (5:NESN) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Aus SPD und FDP kommt der Gedanke, die EEG-Umlage früher abzusenken. Ich würde gerne gezielter helfen, denn es kostet fünf Milliarden Euro, die Umlage um einen Cent abzusenken - mit der Hälfte des Geldes könnte locker all denen geholfen werden, die akute Probleme haben, sagte Nestle weiter.
Die EEG-Umlage über die Stromrechnung soll nach den bisherigen Plänen der Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP zum 1. Januar 2023 abgeschafft werden. Die Umlage zur Förderung des Ökostroms nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll dann aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. Damit will die Ampelkoalition Verbraucher von hohen Energiepreisen entlasten.
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