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Ölpreis weiter nahe 7-Jahres-Hoch
Zusammenfassung:Von Gina Lee Investing.com - Der Ölpreis hat am Montagmorgen in Asien zugelegt und bewegt sich in de
Von Gina Lee
Investing.com - Der Ölpreis hat am Montagmorgen in Asien zugelegt und bewegt sich in der Nähe seiner siebenjährigen Höchststände. Ausschlaggebend dafür sind die Sorge um ein knappes Ölangebot in Kombination mit geopolitischen Spannungen in Osteuropa und im Nahen Osten.
Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg bis 6:35 Uhr MEZ um 1,08 % auf 8948 Dollar und für ein Fass der Sorte WTI um 1,16 % auf 87,83 Dollar.
Brent und WTI hatten am Freitag mit 91,70 bzw. 88,84 Dollar den höchsten Stand seit Oktober 2014 erreicht und damit den sechsten Wochengewinn in Folge erzielt.
Die allgemeine Angst vor globalen Versorgungsengpässen und die anhaltenden geopolitischen Risiken sorgen für einen positiven Start in die Woche, sagte Toshitaka Tazawa, Analyst bei Fujitomi Securities Co Ltd. zur Nachrichtenagentur Reuters.
In der Erwartung, dass die OPEC+ an ihrer bisherigen Politik der allmählichen Produktionssteigerung festhält, bleiben die Ölpreise auch in dieser Woche gut unterstützt, sagte er und prognostizierte, dass sich die Sorte Brent über der Marke von 90 Dollar pro Barrel halten und die Sorte WTI in Richtung 90 Dollar bewegen werde.
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihre Verbündeten, die sogenannte OPEC+, haben ihr Produktionsziel seit August jeden Monat um 400.000 Barrel pro Tag (bpd) erhöht. Damit sollten die im Jahr 2020 durchgeführten Drosselungen der Produktion schrittweise rückgängig gemacht werden.
Einige Mitglieder der OPEC haben jedoch mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen, die das Erreichen der Produktionsziele fast unmöglich machen.
Nach Informationen von Reuters dürfte der Ölverbund auf seiner bevorstehenden Sitzung am 2. Februar an der geplanten Erhöhung ihrer Ölfördermenge für März festhalten. Trotz drohender Zinserhöhungen und anderer pandemiebedingter Abwärtsrisiken nimmt die Ölnachfrage weiter zu.
Ein weiterer Faktor, der die Rohölpreise beeinflusst, sind die Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Die Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Westen über die Ukraine schürt die Angst vor einer möglichen Unterbrechung der europäischen Energieversorgung.
Am Sonntag meinte der NATO-Chef, Europa müsse seine Energieversorgung stärker diversifizieren. Gleichzeitig warnte Großbritannien, es sei sehr wahrscheinlich, dass Russland in die Ukraine einmarschieren wolle.
Auch die Angriffe der jemenitischen Houthi-Rebellen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sorgten für Nervosität am Markt.
Unterdessen wurden am Sonntag mehr als 1.400 Flüge in den USA gestrichen. Wegen eines schweren Wintersturms im Nordosten der USA am Vortag hatten mehrere Bundesstaaten den Notstand ausgerufen.
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