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US-Anleihen starten mit Verlusten
Zusammenfassung:NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind am Montag mit deutlichen Kursverlusten in die neue Hande
NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind am Montag mit deutlichen Kursverlusten in die neue Handelswoche gegangen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel zum Start um 0,21 Prozent auf 127,69 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 1,81 Prozent.
Klare Impulsgeber blieben zum Handelsbeginn eher Mangelware. Zinsauftrieb kam jedoch aus Europa, wo die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe wieder leicht über die Nulllinie stieg und einen Höchststand seit Mai 2019 markierte. Ein Grund dürften Inflationsdaten aus der größten Euro-Volkswirtschaft Deutschland gewesen sein: Zwar ging die Teuerungsrate im Januar zurück, allerdings nicht so stark wie von Analysten erwartet. Der Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB), die Zinsen in absehbarer Zeit anzuheben, sei mit den Daten kaum geringer geworden, kommentierte Jörg Zeuner, Chefökonom von Union Investment. In den USA geht unterdessen die Debatte über den angemessenen Kurs der US-Notenbank Fed weiter. Während sich Notenbanker Neel Kashkari wie üblich für einen vorsichtigen Kurs aussprach, plädierte Raphael Bostic von der Atlanta-Fed für ein entschlossenes Vorgehen gegen die hohe Inflation. Im Gegensatz zur EZB steuert die Fed auf eine baldige Zinswende zu, deren Verlauf und Tempo bisher aber nicht absehbar ist.
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