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Drei Herausforderungen, die zu erhöhter Marktvolatilität führen - Morgan Stanley
Zusammenfassung:Die Volatilität hat die Märkte in der vergangenen Woche weiter in Aufruhr versetzt und dazu geführt, dass der S&P 500 Index und der technologielastige
Die Volatilität hat die Märkte in der vergangenen Woche weiter in Aufruhr versetzt und dazu geführt, dass der S&P 500 Index und der technologielastige Nasdaq Index ihre schlechteste Woche seit Ausbruch der Pandemie erlebten. Nach Ansicht der Strategen von Morgan Stanley ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die Märkte nun in ruhiges Fahrwasser geraten sind.
Noch ein weiter Weg bis zu steigenden Zinsen
“Die Fed wird bei den Zinserhöhungen aufholen müssen, um die Politik zu normalisieren. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen kann noch weiter steigen. Wir gehen davon aus, dass sie bis zum Jahresende 2,3% erreichen wird, was die Aktienmärkte um weitere 5%-7% belasten könnte, da steigende Zinsen bei sonst gleichen Bedingungen die Aktienbewertungen senken.”
Eine massive Bilanz, die abgebaut werden muss
“Die Fed muss eine enorme Bilanz abbauen - und hat wenig Erfahrung damit, dies in einem solchen Umfang zu tun. Wenn sie dies zu schnell tut, könnten die Märkte eine höhere Volatilität erleben, ähnlich wie bei den Turbulenzen, die die Anleger im Dezember 2018 angesichts der Verschärfung der Finanzbedingungen und der Sorge, dass die Fed zu schnell handelt, erlebten.”
Geopolitische Risiken
“Die Ölpreise kletterten in der vergangenen Woche angesichts der zunehmenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt auf ihr Siebenjahreshoch. Sanktionen oder militärische Einsätze könnten die weltweiten Energiepreise in die Höhe treiben und die Erwartungen der Fed und der Verbraucher weiter erschweren. Und da China jetzt mit einer weiteren Null-Toleranz-Politik gegen seine eigene Omicron-Coronavirus-Welle vorgeht, ist das Potenzial für erneute Störungen der globalen Versorgungskette erneut ein Grund zur Sorge.”
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